Sterbegeldversicherung – Zahlreiche Faktoren für die beste Tarifwahl

Sterbegeldversicherung

Sterbegeldversicherung – Zahlreiche Faktoren für die beste Tarifwahl

Der Tod eines geliebten Angehörigen bedeutet nicht nur Trauer und Abschied, sondern auch zahlreiche Formalitäten. Die Kosten der Beerdigung erreichen schnell einen mittleren vierstelligen Eurobetrag. Um die Hinterbliebenen nicht unnötig finanziell zu belasten, ist der Abschluss einer Sterbegeldversicherung zu Lebzeiten eine verantwortungsvolle Entscheidung. Da die Wahl des richtigen Tarifs von zahlreichen Faktoren abhängt, ist ein intelligenter Vergleich vor dem Vertragsabschluss essenziell.

Individueller Vergleich statt pauschalem Testsieger

Wenn es um den Abschluss der besten Sterbegeldversicherung geht, vertrauen viele Verbraucher auf unabhängige Bewertungen von Experten. Tatsächlich sind regelmäßige Analysen der Stiftung Warentest und anderer Institutionen ein guter Anhaltspunkt. Der konkrete Tarifvergleich für Sterbegeldversicherungen durch die Stiftung Warentest liegt jedoch schon einige Jahre zurück und geht kaum auf die sich stetig verändernde Tariflandschaft ein.

Endergebnisse und gekürte Testsieger sind außerdem nur bedingt brauchbar. Die Tests orientieren sich an typischen Fallbeispielen, die nichts mit der persönlichen Lebenssituation zu tun haben müssen. Ein individueller Tarifvergleich für die Sterbegeldversicherung ist der bessere Weg, um im Rahmen einer fundierten Analyse zur individuell besten Police zu gelangen. Ein aktueller Test für das Jahr 2020, mit Einschätzungen zu Produkten von über 30 Versicherern, der als Ausgangspunkt dafür dienen kann, findet sich bei SeguraLife.

Sterbegeld- und Risiko-Lebensversicherung verstehen

Anders als bei der Kostenentlastungen in der Pflege oder einer Rente für Hinterbliebene gibt es seit 2004 kein Sterbegeld vom Gesetzgeber mehr. Die Absicherung der Kosten für eine Bestattung obliegt alleine dem einzelnen Bürger und ist Millionen Haushalten hierzulande anzuraten.

Für die Absicherung von Hinterbliebenen bietet die deutsche Versicherungslandschaft zwei Grundprodukte. Neben der Sterbegeldversicherung besteht die Möglichkeit zur Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung. Beide Produkte sind keine zwingende Konkurrenz zueinander, sondern setzen unterschiedliche Schwerpunkte im Absicherungscharakter.

Bei der Sterbegeldversicherung geht es primär um die Kostendeckung der Beerdigung. Vom Kauf eines Grabplatzes über die Bestattung bis zu Gebühren für die zugehörigen Formalitäten übernimmt die Versicherung alle Kosten, die unmittelbar mit der Bestattung zu tun haben. Gängige Versicherungssummen erreichen bei den meisten Anbietern Werte zwischen 10.000 und 15.000 Euro.

Die Risiko-Lebensversicherung als Alternative ist flexibler zu gestalten und kann als zusätzliche Entlastung für die Hinterbliebenen abgeschlossen werden. Der Leistungsfall tritt durch Tod des benannten Versicherten ein, die ausgezahlte Versicherungssumme unterliegt jedoch keiner Zweckbindung. So kann eine höhere Auszahlung festgelegt werden, um Hinterbliebene über die ersten Monate nach dem Tod finanziell abzusichern.

Gesundheitsprüfung – längst kein Standard mehr

Mit der Früherkennung von Erkrankungen oder bereits vorliegenden Symptomen wurden in früheren Zeiten Sterbegeld- und Risiko-Lebensversicherungen schnell teurer. Der Grund hierfür waren Gesundheitsfragen, die Versicherungen vor dem Vertragsabschluss stellten. Diese beeinflussten die monatlichen Beiträge erheblich und machten den Abschluss gerade für ältere und erkrankte Antragsteller wenig lohnenswert.

Der Verzicht auf Gesundheitsfragen ist mit steigendem Alter ein wichtiger Faktoren beim Tarifvergleich. Junge, gesunde Versicherte müssen wenig Einfluss auf ihre Beiträge fürchten. Ältere Versicherte sollten bedenken, dass der Verzicht auf Gesundheitsfragen ein erhöhtes Risiko für den Versicherer darstellt. Dieser rechnet dies versicherungsmathematisch in sämtlichen Tarifen ein, die hierdurch insgesamt tendenziell teurer werden. Hier ist der kluge, rechnerische Vergleich umso wichtiger.

Ohne lange Wartezeit zur Leistungsgewähr

Viele Menschen denken über eine Sterbegeldversicherung erst im höheren Lebensalter nach. Ist durch eine schwere Erkrankung das Lebensende absehbar, wird versucht, die Kosten noch zeitnah an einen Versicherer weiterzugeben. Um dies zu verhindern, arbeiten die meisten Versicherungen mit einer Wartezeit zwischen Vertragsabschluss und Leistungsgewähr.

Eine Versicherung ohne Wartezeit sollte bei Einwilligung in Gesundheitsfragen selbstverständlich sein. Im Gegenzug gilt: Verzichten eine Versicherung auf Gesundheitsfragen, wird diese bewusst eine Wartezeit zur vertraglichen Risikominimierung einrechnen. Branchenüblich sind Zeiten zwischen sechs und zwölf Monaten, mit jedem Monat mehr verliert der Sterbegeld-Tarif seinen Reiz. 

Auch beim Faktor Wartezeit gilt: Die persönliche Lebenssituation entscheidet, wie sinnvoll oder hinderlich die tarifliche Regelung für den Tarifabschluss ist. Um die Kosten einer Bestattung nicht selbst tragen zu müssen, lässt sich in jedem Fall ein starkes Tarifmodell in der deutschen Versicherungslandschaft finden.

 

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